27.02.02: Verlagerung von der Speditionstraße

Durch die Bauaktivitäten Im Düsseldorfer Hafen, besonders an der
Speditionstraße, ist der Umzug der Feuerwehrlöschbootstation er-
forderlich. Der Umzug erfolgt von der Speditionstraße in eine Hal-
le an der Bremer Straße 68, die von den Stadtwerken umgebaut wird.
Die Unterzeichnung der Verträge zwischen der Landeshauptstadt und
der Stadtwerke Düsseldorf AG zur Anmietung stehen unmittelbar
bevor. Die Feuerwehrlöschbootstation wechselt ihren Standort nach
Angaben der Feuerwehr voraussichtlich Mitte des Jahres. "Die An-
bindung an den Rhein bleibt nach dem Umzug unverändert gut", sagt
Heinz Engels von der Feuerwehr.
Beim neuen Gebäude handelt es sich um eine Halle mit 2000 Quadrat-
metern Fläche, 423 davon bekommt die Feuerwehr. Hier entstehen auf
zwei Etagen Arbeits-, Büro-, Sozial- Sport- und Ruheräume für die
Wachbesatzung. Von der insgesamt 22-köpfigen Mannschaft des Düs-
seldorfer Feuerwehrlöschbootes sind rund um die Uhr fünf Kräfte im
Einsatz. In den Arbeitsräumen und Fertiggaragen werden Einsatzge-
räte gelagert und gewartet. Für die Personalplanung und -führung
sowie die täglichen Schreibarbeiten stehen in der neuen Station
erstmals ausreichend Büroräume zur Verfügung. Ebenfalls bekommen
die Feuerwehrleute erstmalig einen Sportraum.
Der Mietvertrag liegt derzeit zur Prüfung beim Amt für Gebäude-
wirtschaft. Das Gebäude wird langfristig zum Mietpreis von monat-
lich rund 4.800 Euro angemietet. Für den Umbau der Außenanlagen
(Steiger und so fort) ist die Feuerwehr zuständig. Die Investi-
tionskosten dafür belaufen sich auf rund 462.000 Euro. Die Stadt-
werke investieren in den Umbau der Halle etwa 367.000 Euro.
Das Düsseldorfer Feuerwehrlöschboot ist eines von drei großen Boo-
ten, die das Land Nordrhein-Westfalen unterhält. Jährlich rückt
die Düsseldorfer Mannschaft über 100 Mal zu Einsätzen aus. Die
Mannschaftsstärke an der Station beläuft sich insgesamt auf 22
ausgebildete Feuerwehrmänner mit Schifffahrtspatent, von denen
immer fünf im Dienst sind. Die anderen beiden großen Löschboote
sind in Köln und Duisburg stationiert. Sechs kleinere Boote liegen
in Neuss, Köln, Bonn, Krefeld, Wesel und Emmerich.
Das Einsatzgebiet der Düsseldorfer erstreckt sich zwischen Bad
Honnef und der niederländischen Grenze oder fachmännisch ausge-
drückt von Stromkilometer 640 bis 860. Das Stadtgebiet der Landes-
hauptstadt umfasst 45 Stromkilometer. Die meisten Einsätze ver-
zeichnet das Logbuch des Düsseldorfer Bootes für die Rettung von
Menschen. Das Einsatzspektrum erstreckt sich weiterhin auf die
Bergung von Leichen, Wassereinbrüche nach einer Havarie von Groß- und Sportschiffen, Brandbekämpfung auf dem Rhein, Wasserversorgung der Landfeuerwehr bei großen Schadensereignissen, Unterstützung
der Wasserschutzpolizei, aber auch die Brandsicherheitswachen bei
Ereignissen am und auf dem Rhein wie Kirmes oder Feuerwerke.
"Grundsätzlich sind die Partner Stadtwerke und Feuerwehr mit der
gefundenen Lösung sehr zufrieden. Damit geht ein 30-jähriges Pro-
visorium zu Ende. Endlich werden die Feuerwehrleute für ihren
schweren Dienst angemessen untergebracht", erklärte die für die
Feuerwehr zuständige Dezernentin Charlotte Nieß-Mache.

Quelle: Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf