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Düsseldorf. Tragisches Ende eines Ausflugs an den Rhein: Freitagabend gegen 17.15 Uhr stürzte ein 87-Jähriger mit seinem Opel die Böschung am Robert-Lehr-Ufer hinab. Der Rentner konnte schwer verletzt geborgen werden. Auch seine 86-jährige Begleiterin wurde mit erheblichen Verletzungen ins Marien-Hospital gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.

Der Ablauf des Unfalls war kurios. Der Mann hatte den Wagen in Höhe der Theodor-Heuss-Brücke geparkt. „Seine Beifahrerin wollte gerade einsteigen, der Motor war schon angelassen“, erklärte ein Spaziergänger, der das Ganze beobachtet hatte, „beim Zurücksetzen erwischte er die Frau mit der Beifahrertür. Dann gab er plötzlich Vollgas.“

Die Polizei geht davon aus, das sich der Senior erschreckt hat. Der Opel Vectra machte einen Satz nach vorn, stürzte die etwa sieben Meter hohe Böschung hinab und blieb mit dem Heck im Wasser auf dem Dach liegen.

Die Feuerwehr rückte mit rund 40 Einsatzkräften, darunter Taucherstaffel und Löschboot, aus. „Der Fahrer hing noch in den Sicherheitsgurten“, berichtete Michael Gloos, Dienstgruppenleiter der Polizei. Allerdings musste zunächst die Tür mit einer hydraulischen Blechschere geöffnet werden. Schon während der Bergung wurde der 87-jährige von Notarzt und Rettungsdienst betreut.

Die Feuerwehr zog den völlig zerstörten Opel mit einem Spezialkran wieder ans Land.

11.08.2007
Von Dieter Sieckmeyer

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Fotos: Bernd Schaller