Die Stofftiere sollen kranke Kinder beruhigen / 200 Bären gespendet / Weitere Spenden jederzeit willkommen

Teddy-Bären sollen zukünftig Kinder trösten, die mit den Rettungswagen der Feuerwehr Düsseldorf und der Hilfsorganisationen transportiert werden. Sämtliche 15 Rettungswagen im 24 Stundenservice, sieben Rettungswagen im Teileinsatz und vier Notarzteinsatzfahrzeuge sind ab sofort mit den Stofftieren bestückt. Kranke oder verletzte Kinder bekommen, wenn sie damit transportiert werden, einen Bären geschenkt.
"Der flauschige Teddy beruhigt die kleinen Patienten und hilft den Ärzten, leichter Zugang zu den Kindern zu finden", erklärt Feuerwehrchef Peter Albers.

Notarzt für die seelischen Qualen der kleinen Patienten: Dr. Teddy

Er nahm die ersten 200 Bären, die von der Public Affairs PR Agentur gespendet wurden, entgegen. Leonie Stockmann überreichte die Stofftiere im Namen der Agentur. Damit weitere Bären hinzukommen, können alle Düsseldorfer sich an der Initiative beteiligen. Sie können für acht Euro zwei Teddys erwerben. Ein Teddy geht an die Feuerwehr, einen bekommt der Spender als Erinnerung.

Die Idee stammt aus den USA. 1994 wurde dort die Aktion Dr. Teddy - der kleinste Notarzt der Welt - ins Leben gerufen. Noch im selben Jahr hat die Agenturgruppe Counterpart Agentur für Kommunikation GmbH mit Sitz in Köln, zu der auch Public Affairs gehört, sie nach Deutschland geholt. Inzwischen sind schon die Rettungsdienste verschiedener Städte in Deutschland mit den flauschigen Helfern ausgestattet worden.

Jedes Jahr zu Weihnachten verschickt die Agenturgruppe Karten an Kunden, Partner und Prominente und wünscht sich auf diesem Weg ein selbstgemaltes Bärenbild. Für jedes übersandte Bärenbild spendet das Unternehmen zwei Teddybären, die der Aktion zugute kommt. Aus diesem Pool stammen die 200 Teddybären, die jetzt der Feuerwehr der Landeshauptstadt übergeben wurden.

Düsseldorfer, die für acht Euro einen Teddybären spenden und zusätzlich einen als Andenken bekommen möchten, können sich unter Telefon (0211) 89-20102 bei der Feuerwehr melden.

Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf (pau)