Montag, 25. Februar 2008, 9.41 Uhr, Rhein
Der Kapitän eines leeren Frachtschiffes steuerte am Vormittag sein Motorschiff gezielt auf eine Kiesbank. Er kam ins Krankenhaus.
Wegen Kreislaufprobleme steuerte am Morgen ein 59 Jahre alter Kapitän aus den Niederlanden sein leeres Frachtschiff auf eine Kiesbank in Höhe Rhein-Kilometer 749,8. Über die Wasserschutzpolizei wurden daraufhin der Rettungsdienst und die Feuerwehr alarmiert. Die Besatzung des Feuerlöschbootes führte die medizinische Erstversorgung durch, bis ein Beiboot die Rettungsassistenten sowie den Notarzt an Bord brachte. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Schiffsführer mit dem Löschboot an Land und anschließend durch den Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.
Hinweis:
In Notfällen ist es ein übliches Vorgehen, dass ein Kapitän sein Schiff gezielt auf eine Kiesbank fährt. Hierdurch besteht die Möglichkeit sein Schiff schnell und sicher zu platzieren. Ein Ankermanöver würde unter Umständen zu viel Zeit in Anspruch nehmen und eine größere Gefahr für die Rheinschifffahrt bedeuten. In den meisten Fällen kommt der Festgefahrene aus eigener Kraft wieder frei.
Quelle: Feuerwehr Düsseldorf (Pressestelle)
Video: WDR Lokalzeit (Studio Düsseldorf)