Donnerstag, 5. November 2009, 13.50 Uhr, Rheinallee Stromkilometer 740, Heerdt.
Am Mittag meldete ein Passant eine gelbliche Substanz auf dem Rhein in Höhe Rheinallee zur Kreuzung Werftstraße. Die Feuerwehr brachte einen „Ölschlängel“ zum Umweltschutz aus.

Die Feuerwehrleitstelle alarmierte den Führungsdienst der Wache Umweltschutz und technische Dienste, einige Sonderfahrzeuge für Ölschäden auf Gewässern, das Feuerlöschboot und ein Löschfahrzeug. Bei der Ankunft zur Einmündung in Richtung Neusser Hafen war eine etwa 200 Quadratmeter große Fahne gelblicher Substanz auf dem Rhein zu sehen. Das Rheinufer war ebenfalls auf einer Länge von 200 Metern verunreinigt. Die Leitstelle informierte daraufhin das Umweltamt, ein Mitarbeiter fuhr deshalb zur Einsatzstelle in Heerdt.
Als Erstmaßnahme wurde ein Ölschlängel nach Absprache mit dem Umweltamt ausgebracht und die Lache damit eingeschlängelt und fixiert. Eine Stoffidentifizierung ergab, dass es sich um Speiseöl handelte. Eine Ölentsorgungsfirma wurde zur Einsatzstelle geordert, die das Speiseöl abpumpte und den kontaminierten Sand vom Rheinufer aufnahm.
Nachforschungen zur Herkunft des Öles ergaben, dass bereits gestern im Neusser Hafen am Hafenbecken 3 an der Danziger Straße eine unbekannte Menge an Speiseöl ins Hafenbecken gelaufen war. Die Feuerwehr Neuss hatte die Lache eingeschlängelt. Heute hat ein Entsorger die Emulsion abgepumpt und abschließend die Ölbarriere aus dem Becken gehoben. Dabei sind geringe Mengen mit dem Rheinstrom abgetrieben. Der Einsatz endete gegen 16 Uhr.

Quelle: Feuerwehr Düsseldorf (Pressestelle)