[...] In Duisburg-Friemersheim kam am 04.07.09, gegen 20:00 Uhr, ein 39jähriger Oberhausener bei dem Versuch ums Leben, in Not geratene Schwimmerinnen zu retten. Eine Frau hatte versucht, ihre Tochter aus dem Rhein zu holen und ist mit dem Kind abgetrieben. Ihre Hilferufe hörten auch zwei Angler, von denen einer zusammen mit dem Verlobten der Frau, die beiden retten konnte. Der Oberhausener ging bei dem Versuch zu helfen unter und tauchte nicht wieder auf. Eine groß angelegte Suchaktion von Wasserschutzpolizei und Feuerwehr mit Rettungshubschrauber blieb erfolglos. [...]

Quelle: Wasserschutzpolizei NRW


Zwei Tage nach einem tragischen Rettungsversuch ist die Leiche eines ertrunkenen Manns aus Oberhausen 65 Kilometer von der Unglücksstelle entfernt aus dem Rhein geborgen worden. Der 39-Jährige war am Samstag bei dem Versuch, eine Mutter und ihr Kind zu retten, bei Duisburg-Friemersheim ertrunken. Die Leiche wurde am Rheinbogen bei Obermörmter nahe Xanten gefunden.

Quelle: WDR Lokalzeit


Die Wasserschutzpolizei warnt ausdrücklich davor, im Rhein zu schwimmen. Sog und Wellenschlag der Berufsschifffahrt sowie die Strömung des Flusses sind sehr gefährlich.
Sorgen bereiten der Wasserschutzpolizei besonders die Eltern, die ihre Kinder unbeaufsichtigt im Wasser spielen lassen. Die geschilderten Fälle machen hinreichend deutlich, wie gefährlich das Baden im Rhein ist.


Foto: Ralf Scheer