Rauch über Duisburg


Duisburg (RPO) Auf einem Schrottplatz in Duisburg-Meiderich ist am Samstagmittag ein Großbrand ausgebrochen. Am späten Vormittag fing der Metallschrott zweier Schrotthaufen auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern Feuer. Ein dunkler Rauchpilz ist bei Eintreffen der Feuerwehr um 12.11 Uhr 150 Meter hoch gewesen. Bis in den späten Nachmittag gelang es 90 Einsatzkräften, fünf Löschzügen und zwei Feuerlöschbooten nicht, den brennenden Metallschrott zu löschen.

Die Flammen sind nach Angaben der Duisburger Polizei anfangs 20 Meter hoch gewesen. Von der Autoverwertung auf der sogenannten "Schrottinsel" habe sich Rauch im Umkreis von bis zu 15 Kilometern nördlicher Richtung ausgebreitet, so die Duisburger Feuerwehr. Daher gab sie eine Rauchwarnung für die Duisburger Stadtteile Meiderich und Marxloh sowie für Oberhausen-Schmachtendorf aus. Wegen der starken Rauchentwicklung sollten Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten.

Mittags stand kurzzeitig auch eine Sperrung der nahegelegenen A59 im Raum. Um 14 Uhr gab die Polizei jedoch Entwarnung. Die Feuerwehr habe den Brand unter Kontrolle und die Autobahn müsse nicht gesperrt werden. Um die langen Flammen zu löschen, mussten auch Mitarbeiter des Autoverwerters mithelfen und die Schrotthaufen mit Baggern auseinanderziehen.

Der Rauch, der nach verbranntem Gummi roch, ist laut der Duisburger Polizei nicht giftig. Die Untersuchungen des Landesumweltamtes ergaben, dass alle Messergebnisse deutlich unterhalb der Grenzwerte liegen. "Somit besteht keine Gefahr für die Bevölkerung", sagte Joachim Winkelmann aus der Einsatzleitung der Duisburger Feuerwehr. "Die Löscharbeiten werden noch bis tief in die Nacht in vollem Umfang laufen", sagte Winkelmann am Abend. Warum der Metallschrott Feuer gefangen hat, ist bislang noch nicht bekannt.

Quelle: rp-online


Fotos: Feuerwehr Düsseldorf