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Drama im Rhein kurz vor dem Neujahrsschwimmen

Kurz vor dem Neujahrsschwimmen im Rhein, zu dem sich immer zahlreiche Retter und Taucher auf Einladung der DLRG versammeln, ereignete sich ein Drama: Ein Ruderer ertrank. Die Neujahrsschwimmer wussten nichts davon.

Unweit der alljährlichen Neujahrs-Gaudi im kalten Rhein geschah das tragische Unglück: Ein Ruderer, allein unterwegs, kenterte und ertrank. Das muss am frühen Samstagnachmittag passiert sein, unmittelbar bevor DLRG-Rettungsboote, Wasserschutzpolizei und Feuerlöschboot sich wie immer zum Start des Neujahrsschwimmens an der Kniebrücke versammelten.

Um 13.59 Uhr lösten zahlreiche Funk-Pieper Alarm aus: „Person im Rhein”. Mehrere Einsatzboote wurden stromab zum rechtsrheinischen Ufer an der Messe beordert, während zeitgleich mit einem Böllerschuss die Gaudi startete. Die Teilnehmer ahnten nichts vom parallel laufenden Echteinsatz. Wenige Minuten später brach die Leitstelle der Feuerwehr den Einsatz ab: Der Ruderer konnte nur noch tot geborgen werden.

Quelle: NRZ

+++ UPDATE +++

Nachtrag vom 27.01.2010:
Auf Grund einer Nachforschung, angestrebt durch die Community-Betreiber von www.sicher-rudern.de, stellte sich heraus, daß es sich bei der aufgefundenen Person nicht um einen Ruderer, sondern um einen Suizid-Fall gehandelt hat.

Fotos: Ralf Scheer