Revierzentrale Duisburg

Die Revierzentrale (RvZ) im Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Duisburg-Rhein ist ab dem 1. Januar 2010 für ein größeres Wasserstraßennetz zuständig. Die Meldepflicht für Binnenschiffer wird auf den Dortmund-Ems-Kanal (DEK) von Bergeshövede bis Papenburg erweitert. Zusätzlich dehnt sie sich auf den Küstenkanal (KK) von Dörpen bis Oldenburg aus.

700 Kilometer Wasserstraßen im Meldebereich

„Damit vergrößert sich das Wasserstraßennetz, das wir von der RvZ betreuen, um 186 Kilometer“, erläutert Bernd Schönfelder, der für die RvZ verantwortliche Ingenieur. „Für insgesamt rund 700 Kilometer nehmen unsere nautischen Mitarbeiter rund um die Uhr Meldungen der Binnenschiffer entgegen.“

Eine wichtige Aufgabe der RvZ ist es bei Schiffsunfällen, die für die Einsatzkräfte relevanten Informationen zur Verfügung zu stellen. Hierfür wurde das Melde- und Informationssystem Binnenschifffahrt (MIB) geschaffen. In dieser Datenbank werden Transportdaten wie Schiffabmessungen, Ladungsdaten, gegebenenfalls Angaben zum Gefahrgut und Anzahl der an Bord befindlichen Personen gespeichert. Verlässt das Schiff auf seiner Reise den Bezirk der RvZ Duisburg, werden diese Daten automatisch an die Nachbarzentrale übermittelt.

Verkehrsdaten des DEK und des KK für das Jahr 2008

Transportierte Gütertonnen: mehr als 8 Mio. Tonnen
Transportierte Container: 13.000 TEU (Twenty Foot Equivalent Unit, 20-Fuß-Container)
Schiffsverkehr: 12.500 Fahrzeuge
Längen der Kanäle: DEK = 116 km, KK = 70 km

Quelle: Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein