Donnerstag, 26. Mai 2011, 13.05 Uhr, Rhein in Höhe Landtag
Die Feuerlöschbootbesatzung hat am Mittag einem kleinen Terrier das Leben gerettet. Der Hund schwamm mitten im Strom und war bereits völlig erschöpft. Der kleine Paul trieb genau auf ein herannahendes Containerschiff zu.
Aufregung am Mittag für Hund und Frauchen: Während des Gassi gehen am Rheinufer war der weiße Jack-Russell-Terrier vermutlich zum Abkühlen in den Strom gelaufen und plötzlich durch die Wasserkraft zur Strommitte gedrückt worden. Hilflos musste die Hundehalterin mit ansehen, wie das sechs Jahre alte Tier vergeblich versuchte gegen die Strömung anzukommen. Das Feuerlöschboot war zufällig auf einer Probefahrt unterwegs, da ein neues Radarsystem eingebaut worden war. Der Schiffsführer sah den kleinen Hund mitten im Strom schwimmen und erkannte sofort die Lebensgefahr für den Vierbeiner. Zumal das Tier direkt auf ein Containerschiff zu driftete. Über Rheinfunk alarmierte der Feuerwehrmann das Schiff, das daraufhin gerade noch ausweichen konnte. Anschließend nahm das Feuerlöschboot die Fahrt zur Rettung des Hundes auf und konnte ihn völlig erschöpft an Bord nehmen. Die Halterin hatte sich bereits voller Sorgen an die Wasserschutzpolizei gewandt. Erleichtert nahm sie die Meldung zur Rettung des kleinen Liebling auf. Sie konnte das Tier an der Feuerlöschbootstation in der Bremer Straße unverletzt abholen. Den Ausflug wird der Terrier wohl noch eine Weile im Gedächtnis behalten.
Quelle: Feuerwehr Düsseldorf (Pressestelle)
