Sie sind hier: Presse 2011 Tier in Notlage

Foto: Ralf Scheer

Am Sonntag Abend meldete ein Spaziergänger ein "Tier in Notlage" in Höhe der Südbrücke. Laut seiner Beobachtung hatte sich eine Ente an einer Fahrwassertonne verfangen.

Das Rettungsboot der Feuerlöschbootstation lokalisierte das Tier in der Nähe einer sogenannten Radartonne, welche die Schifffahrt auf einen Brückenpfeiler hinweist. Beim Annähern an die Ente, machte diese keinerlei Anstalten die Flucht zu ergreifen. Sie schwamm weiterhin unbekümmert auf der gleichen Stelle, wie man es von einer Plastik-Ente gewohnt ist, welche man in jedem Baumarkt erwerben kann um seinen Gartenteich zu verschönern. Bei der genaueren Untersuchung fand sich auch die Erklärung in Form eines kleinen Metallzylinders, der an ihr befestigt war: Es handelte sich hier um einen "Geocache" welcher mittels einer Schnur an der Radartonne befestigt war und hatte bereits zwei sogenannte Logbuch-Einträge. Der schwimmende Cache kann nun von seinem Besitzer auf der Löschbootstation abgeholt werden, mit der Auflage, sich besser einen Ort an Land zu suchen, der bei einem Zufallsfund von Spaziergängern genauer untersucht werden kann, ohne Zuhilfenahme der Feuerwehr.

Info

Geocaching ist eine Form der modernen Schnitzeljagd mittels GPS-Geräten. Der zu suchende Cache besteht aus einem Behältnis, welches u.a. mit einem Logbuch versehen ist, in dem sich jeder Finder einträgt.