Schiffsverkehr im Hafen soll gesichert werden


Im Düsseldorfer Medienhafen ist die Eisdecke zwischen zwei und drei, zum Rand hin sogar bis sieben Zentimeter dick und damit nicht mehr für normale Schiffe befahrbar. Deshalb rückt die Feuerwehr regelmäßig mit dem "Feuerlöschboot 2" aus, um das Eis zu brechen.

Düsseldorf - Aufgrund der frostigen Temperaturen der letzten Tage könnte der Schiffsverkehr im Düsseldorfer Hafen beeinträchtigt werden. Daher rückt die Düsseldorfer Feuerwehr mit ihrem Schiff regelmäßig aus, um den Schiffsbetrieb aufrecht zu erhalten. Etwa alle drei bis vier Jahre müssen solche Eisbrechungen im Hafen durchgeführt werden, wenn es zu langen Frostperioden kommt.

Obwohl bereits der Hafen eine Eisschicht trägt stehen die Chancen dafür das der Rhein komplett zufriert in diesem Jahr eher schlecht: "Das letzte mal war der Rhein in den 1940er Jahren komplett zugefroren.", erklärte Heinz-Gerd Schroeder von der Düsseldorfer Feuerwehr.

Von der Begehung des Eises rät der Experte generell ab. "Die Eisdecke hier im Hafen ist wegen des Schiffsverkehrs nie komplett geschlossen." Sollte man dennoch beobachten wie jemand im Eis einbricht, hat Schroeder folgende Tipps: "Sofort die Feuerwehr rufen, wenn möglich dem Eingebrochenen eine Leine zuwerfen und unter keinen Umständen selbst das Eis betreten. Das Wasser hat derzeit eine Temperatur von etwa zwei Grad Celsius. Bei diesen Temperaturen überlebt man höchstens 15 Minuten." Sollte man selbst im Eis einbrechen rät er: "Man sollte unter allen Umständen versuchen wieder auf die Eisfläche zu kommen und möglichst vermeiden unter das Eis zu geraten, da man dort sofort die Orientierung verliert."

(Quelle: Xity Düsseldorf)